Tebas attackiert Infantino: Spaniens Ligapräsident fordert Wechsel an der Fifa-Spitze

Der Rücktritt von Fifa-Präsident Gianni Infantino wird von immer mehr führenden Persönlichkeiten des Weltfußballs gefordert. Nach dem Scheitern des umstrittenen WM-Investorenplans verstärkt sich die Kritik an der Amtsführung des 53-Jährigen deutlich.
Spaniens Ligapräsident Javier Tebas zählt zu den prominentesten Kritikern und verlangt einen Wechsel in der Fifa-Führung. Der Chef der Primera División wirft Infantino damit implizit fundamental fehlende Kompetenzen vor.
Auch der nordamerikanische Fußball-Verband Concacaf gesellt sich zu den Gegnern hinzu. Dieser erhebt schwere Vorwürfe gegen den Fifa-Boss und spricht von mehreren Fehlentscheidungen, die dessen Amtszeit geprägt haben sollen.
Das Aus des geplanten WM-Investorenprojekts scheint damit zum Katalysator für eine breitere Auseinandersetzung um die Zukunft der Fifa-Führungsstruktur geworden zu sein. Die verbale Attacken werden zusehends härter und direkter.
Quelle: www.spiegel.de