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Infantino bleibt Fifa-Chef: Krisenmanagement mit Kampfmodus

August 6, 2026

Das Krisentreffen hat nicht zum Sturz des Fifa-Präsidenten geführt. Gianni Infantino behält seine Position und nutzt die Gelegenheit nicht zur Selbstkritik, sondern zum Gegenangriff gegen seine Kritiker.

Der Schweizer zeigt sich wenig einsichtig in Bezug auf die Vorwürfe, die gegen ihn erhoben wurden. Stattdessen setzt er auf eine konfrontative Strategie, die an bekannte politische Machtkämpfe erinnert. Diese Herangehensweise folgt einem bekannten Muster: Anschuldigungen werden nicht substanziell beantwortet, sondern die Angreifer selbst werden in den Fokus gerückt.

Das Vorgehen des Fifa-Führers erinnert an populistische Kommunikationsmuster aus den USA. Wer den Kurs des Verbandes kritisiert, wird schnell zum Gegner erklärt, gegen den sich Infantino verteidigt. Ein sachliches Krisengespräch bleibt damit Mangelware.

Für den Weltfußballverband bedeutet dies, dass die Probleme, die zum Treffen führten, weiterhin ungelöst bleiben und unter der Oberfläche schwelen dürften.

Quelle: www.t-online.de

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