Menschenrechtler mobilisieren gegen Infantino

Im Kampf gegen die Wiederwahl von FIFA-Präsident Gianni Infantino erhalten die Kritiker neuen Zulauf. Die Menschenrechtsorganisation FaireSquare hat sich in die Debatte eingeschaltet und wendet sich direkt an hochrangige Entscheidungsträger des Weltverbandes.
Die Organisation, die sich für Menschenrechtsstandards im Fußball einsetzt, verschärft damit den Druck auf den italienisch-schweizerischen Funktionär. Durch gezielte Anschreiben an einflussreiche FIFA-Vertreter versucht FaireSquare, die Position gegen eine Kandidatur des amtierenden Chefs zu stärken.
Dies ist nur der neueste Auswuchs einer anhaltenden Kontroverse um Infantinos Amtsführung. Verschiedene kritische Stimmen werfen dem FIFA-Boss bereits seit geraumer Zeit Versäumnisse in zentralen Bereichen vor. Der Einsatz von FaireSquare zeigt, dass der Widerstand gegen eine Neuwahl Infantinos auf breiter Front zunimmt.
Quelle: www.t-online.de