Verwirrung um Maradona-Prozess: Nierentests möglicherweise vertauscht

Der Gerichtsverfahren zur Aufklärung von Diego Maradonas Tod ist vorerst unterbrochen worden. Grund für die Aussetzung sind offenbar fehlerhafte medizinische Untersuchungen, bei denen Laborergebnisse durcheinander geraten sein sollen.
Nach bisherigen Erkenntnissen besteht der Verdacht, dass Nierenuntersuchungen des argentinischen Fußball-Legenden mit Tests seines Vaters verwechselt wurden. Diese möglicherweise fehlerhaften Ergebnisse spielen anscheinend eine bedeutende Rolle in den laufenden Ermittlungen zum Tod des Weltmeisters von 1986.
Das Gericht hat daher entschieden, das Verfahren zu pausieren, um die Identität und Korrektheit der vorliegenden medizinischen Unterlagen zu überprüfen. Dies stellt die bisherige Beweisführung zumindest teilweise in Frage und verzögert die juristische Aufarbeitung des Falls erheblich.
Quelle: www.t-online.de