Bartra vor dem Wiedersehen mit dem BVB: Lieber über schöne Zeiten als über den Anschlag
Wenn Marc Bartra am Mittwoch wieder den Signal Iduna Park betritt, dann nicht als Gegenspieler, der sich auf ein beliebiges Ligaspiel vorbereitet. Mit Real Betis trifft der Verteidiger in der Champions League auf Borussia Dortmund, den Klub, bei dem er einst selbst unter Vertrag stand. Für den Spanier ist es eine Rückkehr an einen Ort, der ihn geprägt hat, und zugleich ein Abend, der unweigerlich Erinnerungen weckt.
Eine Erinnerung, die bleibt
Bartra gehört zu den Namen, die untrennbar mit dem Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB im April 2017 verbunden sind. Als einziger Spieler der Dortmunder wurde er bei dem Attentat verletzt. Ein Ereignis, das tiefe Spuren hinterlassen hat, für ihn ebenso wie für die gesamte Mannschaft.
Doch genau dieses Kapitel möchte der 28-Jährige im Vorfeld des Wiedersehens nicht in den Mittelpunkt rücken. Stattdessen wünscht er sich, dass über andere Momente seiner Zeit in Schwarz-Gelb gesprochen wird, über sportliche Höhepunkte, über Begegnungen und über das, was ihm der Verein außerhalb des Platzes bedeutet hat.
Blick nach vorn
Die Begegnung in der Königsklasse bekommt damit neben der sportlichen Brisanz auch eine persönliche Note. Für Bartra dürfte der Mittwoch eine emotionale Angelegenheit werden, auch wenn er selbst den Fokus lieber auf das Spiel und die Zeit in Dortmund legt, die er in guter Erinnerung behalten möchte.
Quelle: www.kicker.de