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Warum die englische Nationalmannschaft bei der WM ohne eigene Hymne auskommen muss

July 15, 2026

Bei internationalen Fußballturnieren wie der Weltmeisterschaft stellt sich für Teams aus dem Vereinigten Königreich immer wieder eine besondere Frage: Welche Hymne erklingt vor dem Anpfiff? Die Antwort fällt je nach Landesteil unterschiedlich aus und offenbart die komplexe Geschichte der britischen Inseln.

England greift beim Erklingen der Nationalhymne auf “God Save the King” zurück – jenes Lied, das für das gesamte Vereinigte Königreich gilt. Dies führt zu einer eigentümlichen Situation: Während andere Fußball-Nationen ihre eigenen, speziell für den Sport geschaffenen oder durch Tradition etablierten Nationalhymnen haben, verfügt die englische Auswahl über keine eigenständige Hymne, die ausschließlich für das Land und dessen Sportler reserviert wäre.

Anders verhält es sich bei den Nachbarländern. Schottland beispielsweise nutzt “Flower of Scotland” – eine Hymne mit eigenem Charakter und historischem Hintergrund. Diese Vielfalt an musikalischen Traditionen spiegelt die politische Struktur des Königreichs wider, in dem jeder Landesteil seine eigene kulturelle Identität bewahrt hat.

“Sweet Caroline” hingegen ist kein offizieller Hymnengesang, genießt aber unter englischen Fans großer Beliebtheit und wird häufig in den Stadien gesungen – eine inoffizielle, von der Anhängerschaft geprägte Alternative zu den staatlichen Hymnen.

Quelle: www.t-online.de

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