Blatter greift Infantino frontal an – Kritik an WM-Entscheidungen
Der ehemalige FIFA-Präsident Joseph Blatter meldet sich erneut zu Wort und stellt sich offen gegen seinen Nachfolger Gianni Infantino. In seiner Stellungnahme kritisiert der 88-Jährige vor allem Entscheidungen, die mit der Ausrichtung der Weltmeisterschaft zusammenhängen.
Blatter, der die Geschicke des Fußball-Weltverbandes über 17 Jahre lang lenkte, sieht anscheinend Handlungen des aktuellen FIFA-Chefs kritisch. Der Schweizer ruft zu Widerstand auf und fordert damit implizit eine Abkehr von der Politik Infantinos auf.
Die genauen Vorwürfe gegen Infantino zentrieren sich um spezifische Aspekte der jüngsten Weltmeisterschaft. Blatter äußert sich dabei in einer Tonlage, die deutlich macht, dass die Differenzen zwischen dem einstigen und dem gegenwärtigen Verbandsführer grundsätzlicher Natur sind.
Diese neuerliche Attacke reiht sich ein in eine Serie von kritischen Äußerungen Blatters gegen Infantino, die bereits seit einiger Zeit andauern. Der Konflikt zwischen den beiden Führungspersönlichkeiten des internationalen Fußballs bleibt damit präsent in der öffentlichen Diskussion.
Quelle: www.t-online.de