Čeferin verzichtet auf Fifa-Kandidatur – Infantino dennoch unter Druck

Der Uefa-Präsident Aleksander Čeferin wird sich trotz seiner prominenten Position nicht ins Rennen um die Fifa-Präsidentschaft werfen. Der slowenische Funktionär hat eine eigene Kandidatur für das Jahr 2027 kategorisch ausgeschlossen.
Obwohl Čeferin selbst nicht antreten wird, könnte sich der Kreis um die Nachfolge von Gianni Infantino dennoch verdichten. Wie Beobachter vermuten, könnte der Uefa-Chef von der Seitenlinie aus an einer Lösung arbeiten, um dem aktuellen Fifa-Präsidenten Konkurrenz zu beschaffen.
Infantino, der seit 2016 an der Spitze des Weltfußballverbandes steht, sieht sich damit einer zunehmend komplizierteren Machtkonstellation gegenüber. Während Čeferin den direkten Weg zur Kandidatur meidet, deuten seine Äußerungen darauf hin, dass er eine Alternative zu Infantino vorantreiben könnte.
Die Entscheidung des Uefa-Präsidenten markiert einen wichtigen Wendepunkt in den Machtkämpfen rund um die Fifa-Spitze und könnte den Weg für neue Kandidaten ebnen.
Quelle: www.t-online.de