Deutscher Fußball-Bund distanziert sich von Infantino
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sendet ein klares politisches Signal an die Spitze des Fußball-Weltverbandes. Während Gianni Infantino seine Kandidatur für eine erneute Amtszeit als Fifa-Präsident bewirbt, kann der Italiener auf Unterstützung aus Deutschland derzeit nicht rechnen.
Die Haltung des DFB deutet auf Differenzen zwischen dem deutschen Fußballverband und der Fifa-Führung hin. Mit dieser Positionierung stellt sich der größte europäische Fußballverband gegen Infantinos Anspruch auf eine Fortsetzung seiner Arbeit an der Spitze des Weltverbandes.
Diese Entwicklung könnte für die Wiederwahl des Fifa-Präsidenten bedeutsam werden, da die Unterstützung durch nationale Verbände traditionell eine wichtige Rolle bei der Abstimmung spielt. Der DFB macht damit deutlich, dass er zu seinen Prinzipien steht und sich nicht automatisch hinter die Amtsträger reiht.
Quelle: www.t-online.de