Die neuen Missionen der Startrainer: Große Namen im Dienst der Nationalmannschaften

Sie haben auf der größten Clubbühne triumphiert, Champions-League-Titel geholt und ihre Vereine zu Höchstleistungen geführt. Nun wenden sich renommierte Trainer wie Jürgen Klopp, Zinedine Zidane und Carlo Ancelotti einer neuen Herausforderung zu: Sie übernehmen das Traineramt bei Nationalmannschaften und beginnen damit ein neues Kapitel in ihren bereits glorreichen Karrieren.
Die Verpflichtung solcher etablierten Persönlichkeiten bringt für die jeweiligen Verbände erhebliche Vorteile mit sich. Ihre internationale Erfahrung, ihre bewährten Erfolgsmodelle und nicht zuletzt ihr immenses Renommee verleihen den Nationalteams eine neue Aura. Spieler sehnen sich danach, unter solchen Legenden zu arbeiten, und auch medial erzeugen diese Ernennungen große Aufmerksamkeit und Glaubwürdigkeit.
Allerdings sind mit diesen hochkarätigen Verpflichtungen auch erhebliche Risiken verbunden. Der Druck auf solche Trainer ist enorm, schließlich haben sie auf Clubebene bereits nahezu alles gewonnen. Bei einer Nationalmannschaft sind die Bedingungen jedoch grundlegend anders: Die Trainingszeit ist limitiert, die Spieler sind über verschiedene Clubs verteilt, und der Erfolg hängt von einer optimalen Synchronisation auf wenigen Spieltagen ab. Scheitern ist keine Option für diese Trainer – und doch ist es realistischer als je zuvor.
Quelle: www.t-online.de