Infantinos Macht bröckelt: Erste Verbände signalisieren Widerstände

Die nächste Fifa-Präsidentschaftswahl rückt näher – und für Amtsinhaber Gianni Infantino mehren sich die Anzeichen einer wachsenden Oppositionsbewegung. Mehrere nationale Verbände haben nun angekündigt, den bisherigen Funktionär bei der kommenden Abstimmung nicht erneut wählen zu wollen.
Infantino, seit 2016 an der Spitze des Weltverbandes, hatte bis dato noch keinen etablierten Herausforderer zu befürchten. Doch die zunehmend kritischen Stimmen deuten darauf hin, dass seine bisherige Vormachtstellung erodiert. Der Unmut über seine Amtsführung scheint sich zu verfestigen.
Ob sich aus dem wachsenden Widerstand tatsächlich ein ernstzunehmender Gegenkandidaten formiert, bleibt derzeit noch offen. Klar ist jedoch: Infantinos Weg zur Wiederwahl wird deutlich beschwerlicher ausfallen, als die dominante Position in den vergangenen Jahren vermuten ließ.
Quelle: www.t-online.de