Kritik an Übertragungspolitik: Nur die Hälfte der WM-Viertelfinale im frei empfangbaren Fernsehen

Die Fußball-Weltmeisterschaft hat die entscheidende Phase erreicht. Während die Viertelfinale näher rücken und die Spannung steigt, müssen sich viele Zuschauer in Deutschland auf eine unbefriedigende Nachricht einstellen: Lediglich die Hälfte der verbleibenden Partien werden im Free-TV übertragen.
Damit bleibt ein großer Teil der Fußballbegeisterten ausgeschlossen, wenn es um die wichtigsten Spiele des Turniers geht. Für die anderen Begegnungen ist ein kostenpflichtiger Zugang erforderlich – eine Regelung, die insbesondere bei jenen auf Kritik stoßen dürfte, die sich an die frühere Praxis gewöhnt haben, die Königsklasse des Fußballs ohne zusätzliche Gebühren verfolgen zu können.
Die Aufteilung der Übertragungsrechte zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern zeigt einmal mehr, wie sehr sich der Zugang zu Fußball-Großereignissen in den vergangenen Jahren verändert hat. Während früher größere Teile der Bevölkerung die WM gemeinsam vor den Fernsehgeräten verfolgen konnten, wird die globale Fußballevent zunehmend fragmentiert – mit entsprechenden Konsequenzen für die Quote und das Gemeinschaftserlebnis.
Quelle: www.t-online.de