Mexikos Präsidentin nutzt WM-Finale für diplomatische Zeichen

In einer überraschenden politischen Geste reist Mexikos Präsidentin zum Endspiel der Weltmeisterschaft. Das Treffen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die diplomatischen Beziehungen zwischen Mexiko und den USA angespannt sind.
Die Staatschefin des Mitgastgeberlandes setzt dabei auf die verbindende Kraft des Fußballs. Mit ihrem Besuch beim Finale verfolgt Mexiko offenbar das Ziel, Fußball-Diplomatie zu betreiben und trotz der politischen Spannungen ein positives Zeichen zu setzen.
Der Schritt verdeutlicht, wie sehr der Fußball in Mexiko als Instrument der politischen Kommunikation genutzt wird. Die Präsidentin nutzt die globale Aufmerksamkeit des wichtigsten Fußball-Turniers, um die eigene Position zu stärken und kulturelle Brückenbau zu betreiben.
Quelle: www.t-online.de