Streit um Balogun-Sperre: Čeferin zieht sich vom WM-Finale zurück

Der Konflikt zwischen der Uefa und der Fifa wird immer offensichtlicher. UEFA-Präsident Aleksander Čeferin verzichtete darauf, das Finale der Weltmeisterschaft 2026 zu besuchen – ein Schritt, der weitgehend als stille Protestaktion gegen die umstrittene Aufhebung der Sperre für Jérôme Balogun interpretiert wird.
Die Affäre um den deutschen Abwehrspieler hatte in der Vorbereitungsphase zur WM erhebliche Wellen geschlagen. Die Entscheidung der Fifa, eine verhängte Sperre zu kassieren, sorgte für Unmut auf europäischer Seite und dürfte das ohnehin angespannte Verhältnis zwischen dem Europäischen Fußball-Verband und Fifa-Präsident Gianni Infantino weiter belastet haben.
Čeferins Verzicht auf eine Präsenz beim Endspiel sendet ein deutliches Zeichen. Der Schritt unterstreicht die zunehmenden Spannungen zwischen den beiden Funktionären und ihren jeweiligen Organisationen. Ob diese Eskalation in den kommenden Monaten zu weiteren Konfrontationen führen wird, bleibt abzuwarten.
Quelle: www.t-online.de