Uefa erhebt scharfe Vorwürfe gegen Fifa-Präsident Infantino

Die europäische Fußball-Union setzt sich aktiv gegen den Kurs des Fifa-Präsidenten zur Wehr. In einem offiziellen Schreiben wendet sich die Uefa nicht nur direkt an Gianni Infantino, sondern auch an den amerikanischen Technologie-Investor Joshua Kushner und signalisiert damit deutlich ihre Unzufriedenheit mit der aktuellen Führung des Weltverbandes.
Das Vorgehen der Uefa deutet darauf hin, dass die Autorität des Fifa-Chefs im internationalen Fußballzirkus zunehmend in Frage gestellt wird. Der Schweizer Infantino, der seit 2016 an der Spitze der Fifa steht, muss sich offenbar verstärktem Widerstand aus Europa gegenübersehen.
Das offizielle Schreiben der Uefa bleibt ein seltenes Zeichen der Konfrontation auf höchster Ebene. Dass die europäische Dachorganisation auch Joshua Kushner in ihre Kommunikation einbezieht, deutet auf komplexe Interessenskonflikte und mögliche Machtverhältnisse hin, die über die traditionellen Strukturen des Weltfußballs hinausgehen.
Quelle: www.t-online.de