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International

Wales entzieht Infantino die Unterstützung

August 3, 2026

Der walisische Fußballverband hat sich deutlich gegen eine mögliche Wiederwahl des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino positioniert. Nach dem gescheiterten Investorenprojekt des italienisch-schweizerischen Funktionärs kündigte Wales öffentlich an, den 54-Jährigen bei einer erneuten Kandidatur nicht zu unterstützen.

Das Schachfeld des internationalen Fußballs gerät damit in Bewegung. Der Schritt des walisischen Verbandes ist nicht isoliert und signalisiert, dass Infantino in seiner bisherigen Amtsführung zunehmend unter Druck kommt. Mehrere weitere Länder haben sich dem ablehnenden Kurs angeschlossen und stellen damit Fragen zu der zukünftigen Ausrichtung des Weltverbandes.

Das Investoren-Debakel, das Infantino initiiert hatte, wird zum Katalysator für die wachsende Kritik. Der Skandal offenbarte Schwachstellen in der Führungsstruktur des FIFA und befeuerte die Diskussion darüber, ob eine Fortsetzung seiner Amtszeit im Sinne des Weltfußballs liegt. Die kommenden Monate dürften zeigen, wie sich das Machtkalkül beim internationalen Fußball-Dachverband verschiebt.

Quelle: www.t-online.de

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